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Die Lichtanlage besteht aus verschiedenen Einheiten.
Zum Bedienen und zum Steuern der Lichtanlage benötigen Sie zunächst einmal ein Lichtsteuerpult oder ein Lichteffektgerät. Bei den Lichtregiepulten unterscheiden wir Manuelle Lichtstellpulten, also solche, die rein manuell bedient werden, und Intelligente Lichtregiepulte, die über Computerunterstützung verfügen. Das Steuergerät bedient über eine genormte Schnittstelle den Dimmer. Er ist quasi der "Leistungsverstärker". Jeder angeschlossene Scheinwerfer muß an einen einzelnen Dimmer angeschlossen werden, Um Platz zu sparen, werden mehrere Einzeldimmer daher zumeist zu einem DimmerPack zusammenfaßt. Dimmerpacks werden aus diesem Grund auch oft als "Lichtendstufen" bezeichnet. Wie bei einem Verstärker, unterscheidet man auch hier nach verschiedener Leistung. Der Dimmer setzt also das Steuersignal auf eine Kraftstromregelung um; er speist die Lampen direkt mit einer variablen Spannung von 0...230V. Es können soviel Scheinwerfer an einen Dimmer-Kanal angeschlossen werden, bis die maximale Leistung erreicht ist. Ein 1000W Dimmerkanal kann daher maximal 3x 300W [PAR 56 Lampen], 2x500W [PAR64 Raylight] oder 1x1000W [PAR64 Glaskolbenlampe] betreiben Die insgesamt benötigte Leistung kann beträchtlich sein; sie ergibt sich, indem man die Einzelleistungen aller angeschlossenen Verbraucher addiert. 12 X 1000W-Lampen bedingen daher eine Leistungsaufnahme von 12.000 Watt (12 kW).
Den Stromanschlüssen läßt sich (Daumenregel) etwa folgende Leistung entnehmen: Anschluß max. Strom Leistung/Phase Gesamtleistung Leiterquerschnitt
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| Da man sehr
schnell auf hohe Leistungen kommt, ist zumeist der Einsatz einer
Stromverteilung unerläßlich. Diese Unterverteilung hat einen großen
Kraftstromeingang und mehrere kleinere Ausgänge, an die die einzelnen
DimmerPacks angeschlossen werden. Wichtig ist dabei, das jeder Ausgang
seiner Größe entsprechend korrekt abgesichert ist, und wichtig ist auch
das Vorhandensein eines Fehlerstromschutzschalters, der bei möglichen
Defekten in der Anlage diese vom Kraftstrom trennt. Die Verwendung eines
Fehlerstromschutzschalters ist übrigens in der Unfallverhütungsvorschrift
UVV für Bühnen und Studios zwingend vorgeschrieben!
Beim Anschluß der Scheinwerfer werden meist Leistungen von 2 kW pro Kanal nicht überschritten; eine Leistung, auf die auch die meisten Dimmer ausgelegt sind (bei symmetrischem Aufbau je eine 1000W Lampe rechts und links). Man kommt also prinzipiell mit Schuko-Leitungen aus, und tatsächlich ist der Schukostecker hier auch die universellste Verbindung, da sie gleichzeitig ein Rangieren der Scheinwerferanschlüsse erlaubt. Es ist aber äußerst unpraktisch, für z.B. 60 Kreise nun auch 60 oder 120 Schukokabel bis zur Bühne zu legen. Daher werden hier sogenannte "Multicores" verwendet, mehradrige Lastkabel mit entsprechendem Querschnitt und Multipol-Laststeckern an beiden Enden. Professionelle DimmerRacks sind vielfach bereits so ausgestattet, daß sie zum Anschluß von Multicores vorgesehen sind und nicht zum direkten Anschluß von Schukos. Jedes Multicore faßt 4, 6 oder 8 Kreise zusammen (1 DimmerPack); seine Ausführung und Belegung ist, was nur wenig bekannt ist, übrigens in der DIN 15565 (Elektrisches Energieverteilungssystem für Fernsehproduktionsstätten] genormt. Auf der Bühne werden die Multicores dann per Schuko-Auflösung auf die Scheinwerfer verteilt. Diese Auflösung kann durch Bodenverteiler (ein Multipin-Eingang und mehrere Schuko-Ausgänge) oder Alu-Bars, also Träger, an denen gleichzeitig die Scheinwefer befestigt werden können, erfolgen. Alu-Bars werden in unterschiedlichen Längen gefertigt, um sich an den Schwenkbereich und die Größe der Scheinwerfer anzupassen. Das Gerät am Ende der Kette ist der
Scheinwerfer. Hier gibt es eine breite Palette an Modellen, die sich durch
Ausführung, Leistung und optische Qualität unterscheiden. Am
bekanntesten in der Unterhaltungsindustrie ist der PAR-Scheinwerfer, so
benannt der der in ihm verwendeten Lampe: PAR = PArabolic Reflector.
Der PAR-Scheinwerfer ist preiswert und liefert gutes Licht für wenig
Geld. Seine optischen Eigenschaften werden von der benutzten Lampe
bestimmt, die es in verschiedenen Streuwinkeln zu kaufen gibt Neuestes Mitglied im Kreis der Scheinwerfer sind Multifunktionsscheinwerfer, die auch als Scanner bezeichnet werden. Sie steuern den Lichtstrahl durch einen beweglichen Spiegel, können die Farbe wechseln und die Kontur der Abbildung (Muster) über eine Schablone, das Gobo, verändern. Der Vorteil gegenüber einem Kopfbewegten System isdt die Gschindigkeit, da nur ein Spiegel, der klein und leicht ist, bewegt werden muss. Ebenfalls gibt es sogenannte kopfbewegte Geräte. Diese Scheinwerfen können ähnliche Funktionen wie die Scanner, mit dem Vorteil, das sie sich um 360 Grad drehen können. Dieses hat den Vorteil, das jede belibige Position erreicht werden kann. Die Washlights können auch jede Position erreichen Sie haben aber nicht die Funktion der Scans mit Gobo etc. Es sind bewegte Scheinwerfer mit größeren Beam als bei den Scans.
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